Die verschiedenen Kreditarten

Privatpersonen, die auf der Suche nach einem Kredit sind, haben in der heutigen Zeit die verschiedensten Möglichkeiten, um an einen solchen Kredit zu gelangen.
So kann man einen Kredit sowohl bei seiner Hausbank um die Ecke sowie auch bei einer Bank oder ein Kreditanbieter im Internet beantragen. In beiden Fällen hat der Kreditnehmer die Möglichkeit, bei der Beantragung seines Kredits, aus einer Reihe an Kreditarten zu wählen.

Darunter auch solche Kredite, die für eine spezielle Tätigkeit genutzt werden können oder solche, welche die jeweilige Situation des Kreditnehmers besonders berücksichtigen.

Bei einem Immobilienkredit nimmt man einen Kredit, um sich eine Immobilie, in Form eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, leisten zu können. Diese Kredite besitzen zumeist eine längere Laufzeit gegenüber anderen Krediten, während der die erworbene Immobilie im Laufe der Zeit abbezahlt wird.

Aufgrund der hohen Kosten von Immobilien in der heutigen Zeit greifen selbst Menschen, die eher ungern einen Kredit aufnehmen, bei dem Erwerb von Eigentum auf diese Möglichkeit zurück.

Dabei ist die sicherste Möglichkeit an einen derartigen Kredit zu gelangen auch in der heutigen Zeit immer noch der Weg zu der eigenen Hausbank.

Der Traum vom eigenen Haus

Die Aufnahme von einem Baukredit eignet sich für all jene, die statt mit dem Kauf einer Immobilie mit dem Bau eines eigenen Hauses liebäugeln. Auch diese Personen erhalten in der Regel speziell auf die eigenen Bedürfnisse angepasste Angebote sowohl im Internet als auch über die eigene Hausbank.
Auch diese Kredite haben aufgrund der hohen Kosten, welche der Bau eines Hauses mit sich bringt, eine recht lange Laufzeit, in welcher das eigene Haus in Raten abgezahlt werden muss.

Je nach Angebot ist es dem Kreditnehmer sogar möglich außerplanmäßige Raten zur Tilgung auf seinem Kreditkonto einzuzahlen, um den Kredit auf diese Weise schneller abzuzahlen.

Einen Kredit ohne Einkommensnachweis bieten nur wenige Bankinstitute an, sodass man derartige Angebote zumeist nur bei einem der Kreditunternehmen im Internet finden kann.
Bei diesen Krediten ist es nicht erforderlich, dem Kreditgeber einen Einkommensnachweis vorzulegen, welcher belegt, dass man dazu in der Lage ist, den aufgenommenen Betrag zurückzuzahlen.

Aufgrund des deutlich erhöhten Ausfallrisikos solcher Kredite verfügen diese allerdings zumeist über einen deutlich höheren Zinssatz als andere Kredite, bei denen die Liquidität des Kreditnehmers, per Einkommensnachweis, vor der Kreditvergabe festgestellt wird.

 

Worauf muss ich beim Vergleich achten?

   Was damals noch ein beliebtes Produkt der Banken und Sparkassen war, ist in der heutigen Niedrigzinsphase fast ausgestorben. Man erhält als Bestandskunde meistens eine Verzinsung nahe 0%. Als Neukunde sieht das jedoch meist anders aus. Hier bieten die meisten Kreditinstitute attraktive Konditionen als Wechselbonus an. Diese gelten zwar jedoch meist nur für eine befristete Zeit, jedoch kann man hier oft noch einiges an Zinsen herausholen.

Die meisten Angebot mit guten Festgeld Zinsen sind nur Lockangebote, um Nichtkunden als Kunden zu gewinnen und somit einen langfristigen Ertrag mit ihnen zu erzielen. Das heißt die Konditionen gelten auch nicht für die Ewigkeit, sondern meist nur für wenige Monate. Mit guten Angeboten lohnt sich ein Wechsel allerdings trotzdem, wenn man auf ein paar Sachen achtet. Nicht immer der höchste Zinssatz ist auch das beste Angebot. Man muss individuell berechnen, was für einen persönlich nach zum Beispiel einem Jahr unterm Strich herauskommt. Eine längere Laufzeit mit relativ gutem Zins kann also auch besser sein als eine kürzere Laufzeit mit einem vergleichsweise besseren Zinssatz. Hier sollte man bedenken, dass es unbedingt sinnvoll ist, wegen 0,1% Zinsen alle 2 Monate das Konto zu wechseln. Im Endeffekt macht dann auch das Festgeldkonto für einen Sinn, was nach Abzug aller Kosten unterm Strich die meisten Zinsen bringt.

Vor- und Nachteile von Festgeldangeboten


Der klare Vorteil ist, dass man noch vergleichsweise gute Zinsen bekommen kann, wenn man nicht den Aufwand scheut das Konto zu wechseln beziehungsweise ein neues Konto bei einem anderen Kreditinstitut zu eröffnen. Wechseln lohnt sich oft, aber nur wenn der Aufwand in einem Verhältnis zum Ertrag steht. Das ist auch der Nachteil an solchen Angeboten. Die guten Zinsen gelten meist nur als Angebot für einen befristete Zeitspanne und nur für Neukunden. Besitzt man bereits ein Konto dort, kommt man meist leider nicht in den Genuss der guten Festgeld Zinsen. Für kleine Summen ist der Aufwand also in der Regel zu hoch, damit man sagen könnte, dass es sich lohnt.

Welche Anbieter gibt es?


Der beste Zinssatz
für das Festgeld lässt sich am Besten im Internet ermitteln, dort findet man auch alle Anbieter. Mittlerweile gibt es nicht nur deutsche Kreditinstitute mit solchen Angeboten, sondern es gibt auch vermehrt gute Zinsen von Banken mit ihrem Sitz außerhalb von Deutschland. Man sollte sich jedoch vorher über die Einlagensicherung informieren. Alle Spareinlagen bei deutschen Kreditinstituten sind damit bis zu 100.000€ pro Kunde abgesichert.

Was zeichnet ein gutes Festgeldkonto aus?


Ein Festgeldkonto sollte einen guten Zinssatz haben, denn es ist schließlich da, um sein Geld zu sparen und zu vermehren. Es sollten im Hintergrund zudem keine Kosten entstehen, welche die Zinsen schmälern würden, wie zum Beispiel Kontoführungsgebühren durch ein zwangsweise gekoppeltes Girokonto. Auch sollte man auf die Einlagensicherung achten, welche den Schutz für das eigene Kapital darstellt und ein wichtiger Aspekt für das Thema Sparen ist.